Social Media Marketing für den Unimog klappt dann gut, wenn die Videos bei Leuten landen, die sich mit dem Fahrzeug wirklich auskennen. Für Merex und Mertec aus Gaggenau haben wir dafür eine Reels-Serie aufgebaut. Das Ergebnis nach fünf Monaten: über eine Million Aufrufe und Hunderte Kommentare von Fachleuten.
Das Wichtigste in Kürze
- Kunde: Merex Autovertrieb GmbH und Mertec Nutzfahrzeugwerkstatt GmbH (Marke MXC 360° Unimog), Gaggenau
- Zeitraum: April bis August 2026
- Kanäle: Instagram und Facebook (Reels)
- Ergebnis: über 1 Million Aufrufe, einzelne Reels mit deutlich über 200.000 Aufrufen, Hunderte Kommentare aus der Unimog-Szene
- Was den Unterschied gemacht hat: Videos, die den Zuschauern eine konkrete Fachfrage stellen
Reichweite ist schön, Gespräche sind besser
Von April bis August 2026 lief für die Merex Autovertrieb GmbH und die Mertec Nutzfahrzeugwerkstatt GmbH (Marke MXC 360° Unimog) eine durchgehende Reels-Serie rund um den Unimog. Zusammen kamen die Videos auf mehr als eine Million Aufrufe, einige Clips allein auf deutlich über 200.000.
Spannender als die Views finden wir aber die Kommentare. Viele Aufrufe heißen erst mal nur, dass viele Leute kurz hingeschaut haben. Ob es die richtigen waren, sieht man erst, wenn sie anfangen mitzureden. Unter diesen Videos melden sich Unimog-Fahrer, Ausbauer und Leute, die gerade über einen Kauf nachdenken.
Die Ausgangslage
Merex und Mertec decken rund um den Unimog fast alles ab: Fahrzeughandel, Spezialaufbauten und eine eigene Nutzfahrzeugwerkstatt. Die Zielgruppe ist begeistert, aber klein und sehr speziell. Masse war deshalb nie das Ziel. Wir wollten die Leute erreichen, die einen Unimog kaufen, umbauen oder warten lassen.
Der Ansatz: Videos, bei denen man mitreden will
Reine Produktvorstellungen hätten hier wenig gebracht. Wir haben deshalb ein Reels-Format entwickelt, das Fahrzeuge, Umbauten und Wissen aus der Werkstatt in kurzen, leicht verständlichen Clips zeigt. Auf Instagram und Facebook haben die Videos denselben Look, damit man die Serie sofort wiedererkennt.
Viele Clips enden mit einer Frage an die Zuschauer, zum Beispiel: „Welcher Radstand eignet sich besser als Reisemobil, 3250 oder 3700 mm?“ Wer sich mit dem Thema beschäftigt, hat dazu fast immer eine Meinung und schreibt sie auch in die Kommentare.
Was passiert ist
Auf Facebook haben rund zehn Reels zusammen über 700.000 Aufrufe erreicht. Der stärkste Clip kam auf knapp 280.000 Aufrufe, rund 3.300 Reaktionen und mehr als 100 Kommentare. Unter einem weiteren Reel mit der Radstand-Frage tauschten sich Nutzer in über 50 Kommentaren über ihre eigenen Erfahrungen aus und gaben sich gegenseitig Empfehlungen.
Instagram ist für Merex und Mertec der deutlich jüngere Kanal. Dort sieht man die Entwicklung am besten: Die ersten Videos im April hatten ein paar tausend Aufrufe, Anfang Juli kam dann das bisher stärkste Reel mit rund 200.000 Aufrufen, über 3.000 Likes und mehr als 70 Kommentaren. Auch hier ging es um den Radstand. In den Kommentaren reden die Leute über konkrete Modelle und Maße, geben Tipps und fragen nach. Man merkt schnell, dass da Leute schreiben, die sich auskennen.
Warum die Kommentare fürs Geschäft zählen
Wer sich die Zeit nimmt, unter einem Unimog-Video über Radstände, Aufbauten oder Klimatisierung zu diskutieren, gehört ziemlich sicher zur Zielgruppe. Für Merex und Mertec hat das gleich mehrere Vorteile.
In den Diskussionen sieht man, welche Themen die Leute wirklich beschäftigen. Das hilft bei der Beratung, beim Angebot und bei der Planung der nächsten Videos. Außerdem spielen Instagram und Facebook Beiträge mit vielen Kommentaren mehr Leuten aus, oft wieder Nutzern mit ähnlichen Interessen. Und manchmal steht in den Kommentaren einfach die Frage, ob das Fahrzeug noch zu haben ist. Näher am Verkauf ist Social Media selten.
So ist aus der Reichweite eine aktive Community rund um Merex und Mertec geworden. Für einen Betrieb mit Fahrzeughandel und Werkstatt kann das am Ende bares Geld wert sein.
Fazit: Was Social Media Marketing für den Unimog bringt
Auch ein Nischenthema wie der Unimog-Ausbau kann große Reichweite bekommen. Wichtiger ist aber, wer reagiert. Bei Merex und Mertec waren es in wenigen Monaten über eine Million Aufrufe und Hunderte Kommentare von Leuten, die den Unimog kennen und mögen. Viele davon kommen auch als Kunden infrage. Für uns zeigt das, dass gut gemachtes Social Media Marketing für den Unimog genau die Leute erreicht, auf die es einem Betrieb ankommt.
Du hast auch ein Produkt mit einer speziellen Zielgruppe und möchtest sie auf Instagram und Facebook erreichen? Mehr dazu findest du auf der Seite unserer Social Media Agentur in Karlsruhe. Oder du schreibst uns direkt, dann schauen wir gemeinsam, welche Formate in deiner Branche funktionieren.
